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Gebetsanliegen


Aktuelle Gebetsanliegen

„Sie waren stets beieinander einmütig im Gebet...“
                                                                    Apostelgeschichte 1,14
Januar 2015


Hier können Sie die Gebetsanliegen ausdrucken: [ drucken ]

1. „Lebenszeichen“ in Bukarest

Arbeit des Mutter-Kind-Zentrums (MKZ)

In den regelmäßigen Gruppentreffen mit den Müttern im MKZ wird großer Wert auf die persönliche Entwicklung der Mütter gelegt. Themen wie Haushalt, Kommunikation, Planung der Aktivitäten für eine Woche oder einen Monat, achten auf einen gesunden Lebensstil prägen die Treffen. Die Mütter lernen, die Inhalte in ihrem täglichen Leben anzuwenden und machen damit Praxiserfahrungen, die für ihr weiteres Leben sehr nützlich sind. Auch Arbeiten im Garten und bei der Grundstückspflege gehören dazu.

Außerdem treffen sich die Mütter und ihre Babys zu regelmäßige Baby-Club-Treffen. In diesen Treffen wird die Interaktion zwischen Müttern und ihren Babys beobachtet. Ziel ist es, die Zuneigung der Mütter zu den Babys zu erhöhen und eine tiefere Bindung zu erreichen. Die Mitarbeiterinnen geben emotionale und psychologische Unterstützung sowie Ratschläge in Bezug auf die Kommunikation mit den Babys. Es ist sehr schön zu sehen, wie die Mütter Zuneigung entwickeln und ihre Beziehung zu den Babys verbessern.

Die Kontakte zu vielen der Mütter, die das Programm des MKZ durchlaufen haben, werden weiter intensiv gepflegt. Dadurch erhalten die Mitarbeiterinnen in „Lebenszeichen“ aktuelle Informationen über die weitere Entwicklung der Mütter und / oder der Familien, in denen sie leben. Die Mütter wissen, dass sie jederzeit anrufen können, auch wenn sie das Programm beendet haben, sie erhalten auch weitere Unterstützung auf ambulantem Weg, bis ihre Kinder 3 Jahre alt sind.

Bebauung des Nachbargrundstücks

In Rekordzeit, vom Baubeginn im November 2014 bis zum 31. Juli 2015, wurde der Anbau des Mutter-Kind-Zentrums „Lebenszeichen“ fertiggestellt. Dazu kam der Teilumbau und die Renovierung des bestehenden Gebäudes und die vollständige Erneuerung des Daches. Für die Mütter mit ihren Kleinkindern und besonders auch für die Mitarbeitenden stellte vor allem die letzte Bauphase eine enorme Belastung dar. Da es keine Möglichkeit gab, zwischenzeitlich auszuziehen, mussten sie ständig innerhalb des Hauses umziehen.

Am 25. September wurde das erweiterte Mutter-Kind-Zentrum „Lebenszeichen“ feierlich eingeweiht. Wir hoffen sehr, dass das Mutter-Kind-Zentrum“ mit dieser Erweiterung einmal mehr ein besonderes Zeichen des Lebens in Bukarest setzen kann.

Besonderes Anliegen für die weitere erfolgreiche Arbeit von „Lebenszeichen“ sind zusätzliche pädagogische Fachkräfte, die sich mit der Arbeit von „Lebenszeichen“ identifizieren können. Dazu wird es unerlässlich sein, die ohnehin niedrigen Gehälter der Mitarbeitenden der Lohnentwicklung in Rumänien anzupassen. Das fordert uns als Auslandshilfe des Bundes wiederum finanziell heraus.

Wir danken für die guten Fortschritte der Mütter während ihres Aufenthalts im Zentrum und darüber hinaus.

Wir danken für das neue Gebäude.

Wir bitten für die weitere erfolgreiche Arbeit von „Lebenszeichen“. Dazu müssen zusätzliche pädagogische Fachkräfte eingestellt werden, die sich mit der Arbeit von „Lebenszeichen“ identifizieren können.


2. „Zeichen der Liebe“ Tagesförderzentrum in Gotse Delchev

Tagesförderzentrum für behinderte Kinder und Jugendliche

Der bisher 5 Jahre laufende Vertrag mit der Stadt Gotse Delchev zur Betreuung der Kinder und Jugendlichen wurde in 2012 über nunmehr 10 Jahre abgeschlossen. Die von uns gewünschten Veränderungen wurden aufgenommen und wir können die Arbeit im Tagesförderzentrum mit Unterstützung des Sozialministeriums weiter führen. Auch die im Oktober 2013 abgelaufenen Lizenzen sind um drei Jahre bis 2016 verlängert worden.

Dafür sind wir sehr dankbar und freuen uns gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Zentrums über diese gute Entwicklung. 

Tagesförderung für erwachsene Behinderte

Wenn man die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen beobachtet, wird deutlich, wie notwendig die Erweiterung des Zentrums um eine Förderstätte für behinderte Erwachsenen war. Förderung kann nicht mit dem 18. Lebensjahr enden. Eine vernünftige Eingliederung in den normalen Arbeitsprozess für Menschen mit geringen Behinderungen und die weitere Förderung durch eigene Angebote in einer Werkstatt sind dringend erforderlich.

Das Tagesföderzentrum für behinderte Erwachsene konnte errichtet werden. Vom Baubeginn im Januar 2013 bis zur feierlichen Eröffnung ist weniger als ein halbes Jahr vergangen. Das Gebäude für die Erweiterung des Tageszentrums um ein Zentrum für behinderte Erwachsene war trotz des engen zeitlichen Rahmens pünktlich fertiggestellt. Aktuell benötigen wir noch Spenden in den Jahren 2015 und 2016 in Höhe von etwa 50.000 €, damit die Arbeit über die ersten Jahre finanziell abgesichert ist. Danke, wenn Sie sich an dieser Stelle engagieren.

Baufreizeiten mit dem Bundesjugendprojekt

Im Jahr 2014 wurden drei Baufreizeiten mit Jugendlichen aus Freien evangelischen Gemeinden im Rahmen des Bundesjugendprojektes durchgeführt. Neben dem Kennenlernen von Land und Leuten, der Gemeinschaft untereinander wurde viel im Zentrum praktisch gearbeitet. Das war mit guten Erfahrungen verbunden und die jungen Leute aus Kaiserslautern, Biedenkopf-Breidenstein, Bad Endbach und Günterod möchten diese gemeinsame Zeit in Bulgarien nicht mehr missen.

Wir danken für die offenen Türen bei den bulgarischen Behörden, für die reibungslose Genehmigung und die Durchführung des Bauvorhabens sowie für die schnelle Fertigstellung. Wir danken für den Beginn der neuen Dienstleistung und für die bisherigen Spenden. Wir beten um die restlichen finanziellen Mittel.


3. „Zeichen der Hoffnung“ - Häusliche Pflege in Gotse Delchev

Seit Juli 2010 bieten wir in Gotse Delchev die „Mobile Pflege“ an. Im Jahr 2012 wurde dazu eine Schulung für Pflegekräfte in der Klinik in Gotse Delchev durchgeführt. Eine zweite Schulung folgte Im Februar 2013 - diesmal für pflegende Angehörige. Diese Gruppe trifft sich seit Juni 2013 regelmäßig. Ziel dieser Treffen ist die Weitergabe von Pflegewissen, die Gemeinschaft unter den Frauen, Reden miteinander und Erfahrungsaustausch, sowohl untereinander als auch mit unseren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen.

Versorgung Schwerkranker zu Hause

Die Teilnehmerinnen der ersten Schulung konnten ihr Wissen in zwei Veranstaltungen den pflegenden Angehörigen oder so genannten „Krankenpflegerinnen“ aus der Stadt weitergeben. Das Interesse war sehr groß, am ersten Abend kamen 17 Personen und am zweiten 15. Die Teilnehmerinnen wohnten nicht nur in Gotse Delchev, sondern auch in umliegenden Orten. Sie wurden teilweise persönlich eingeladen, aber auch über evangelische Gemeinden, mit denen wir zusammenarbeiten.

„Noch nie hat uns jemand diese Dinge gesagt und gezeigt“ äußerte sich eine Teilnehmerin. Viele sagten, dass sie das Gelernte vom ersten Abend bereits anwenden konnten und waren sehr neugierig auf die weiteren Themen. Sie stellten viele Fragen und im Gespräch wurden die eigenen Erfahrungen miteinander geteilt. Durch diese Diskussion konnte das Gelernte vertieft werden und praktische Übungen vervollständigten das Ganze. Am Schluss äußerten sie den Wunsch nach weiterem Austausch. So gibt es jetzt regelmäßige Treffen für pflegende Angehörige geben, die von den bulgarischen Schwestern geleitet werden.

Wir danken dafür, dass so viele "pflegende Angehörige" bereit sind, sich schulen zu lassen und beten darum, dass sich dadurch die Versorgung Schwerkranker wesentlich verbessern lässt. Wir bitten auch darum, dass sich der Erfahrungsaustausch bei den monatlichen Treffen für alle Pflegenden und Gepflegten zum Segen entwickelt.


4. Transporte

Wir beten für die ehrenamtlichen Fahrer, um Bewahrung auf den Fahrten und um gute Abwicklung an den Grenzen.


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