Lebenszeichen

Einrichtungen/Projekte / „Lebenszeichen“

Mutter-Kind-Zentrum (MKZ) „Lebenszeichen“

in Bukarest/Rumänien

Leben mit dem eigenen Kind?

Spenden-Stichwort „Lebenszeichen“


Informationsblatt zu  „Lebenszeichen“

  Informationsblatt herunterladen »

.

Video

Emanuela Chiritescu, die Leiterin des Mutter-Kind-Zentrums, berichtet über die Entwicklung und die Arbeit von "Lebenszeichen". Auch einige Mütter kommen zu Wort. Der Videofilm ist 6 Minuten lang. Zum Abspielen des Videos klicken Sie bitte auf das Bild.

Den Videofilm können Sie auch als DVD erhalten  [ ...hier]. Der Film dauert 6 Minuten.

Ein Zuhause für Mütter und Kinder

„Wollen wir die Kinder retten,
müssen wir die Mütter erreichen.“

Emanuela Chiritescu

„Lebenszeichen“ in Bukarest/Rumänien

Mehr erfahren »

Mit Kreativität „Lebenszeichen“ setzen

„Malerische Eindrücke einer Reise in das Mutter-Kind-Zentrum der FeG-Auslandshilfe nach Bukarest, Rümänien.“

Von Marlies Louis und Renate Fröhling-Striesow

Mehr erfahren »

Kurzinterview: Stricken mit Herz

Fragen an Claudia Thomas (CT) von der FeG Wissenbach. Sie arbeitet als ehrenamtliche Helferin im Lager der Auslandshilfe und strickt gerne.

Frage: Wie kam es zu der Idee, für Mütter und Kinder im Mutter-Kind-Zentrum „Lebenszeichen“ zu stricken?

CT: Schon im vergangenen Jahr hatte ich die Idee bzw. den Wunsch, für Bedürftige zu stricken. Ich hatte keine Ahnung für wen, einfach nur für Leute, die es brauchen. Das wollte ich gerne mit mehreren machen. Daraufhin habe ich einige Frauen angesprochen, aber das hat nicht gefruchtet.

Frage: Und wie wurde dann doch ein größeres Projekt daraus?

CT: Die Idee vergaß ich nicht. Beim Auslandshilfe-Forum Mitte und beim Gottesdienst in der FeG Wissenbach, wurde auch das Mutter-Kind-Zentrum „Lebenzeichen“ vorgestellt. Das hakte bei mir ein und ich hatte für die Idee ein Ziel, nämlich für Mütter und Kinder in Lebenzeichen zu stricken. Also verfolgte ich meine Idee neu, daraus wurde ein Projekt. Ich baute ein Team, ließ mich beraten, wir gaben dem Projekt einen  Namen, „Strickcafé mit Herz“, gestalteten ein Logo usw.

Am 4. November eröffnete das „Strickcafé mit Herz“ in der FeG-Wissenbach mit einem Tag der offenen Tür. Es wurde ein voller Erfolg.


Doppelt so viele Mütter mit Kindern wie zuvor

Am 25. Sept. 2015 haben wir den Anbau des Mutter-Kind-Zentrums (MKZ) “Lebenszeichen” eingeweiht. Nun können 12 Mütter mit 14-16 Kindern aufgenommen werden, doppelt so viele wie zuvor. Die jüngste Mutter kam Ende des Jahres mit 15 Jahren hochschwanger ins MKZ, hat vor drei Monaten ihr Kind zur Welt gebracht und darf bis zum 18. Lebensjahr bleiben. Mittlerweile ist das MKZ voll belegt. Neue Mitarbeiterinnen konnten eingestellt werden.

Aktuell wird ein Mitarbeiter gesucht, der das MKZ technisch betreuen kann. Natürlich werden auch die Betriebskosten erheblich steigen. Das ist für das MKZ eine enorme finanzielle Herausforderung. Danke, wenn Sie dabei mithelfen, Müttern mit ihren Neugeborenen im MKZ einen Weg in ein selbständiges Leben zu ebnen.

Rumänien: Anbau eingeweiht

Endlich mehr Platz für Mütter mit ihren Neugeborenen. Am 25. September konnte der Anbau des Mutter-Kind-Zentrums „Lebenszeichen“ eingeweiht werden. Vom Baubeginn im November 2014 bis Augst 2015 wurde er in Rekordzeit fertiggestellt. Gleichzeitig wurde das alte Gebäude komplett renoviert, teilweise umgebaut und das Dach neu gedeckt.

Damit vergrößert sich diese für Bukarest so wichtige diakonische Einrichtung räumlich um mehr als das Doppelte: von 400 auf jetzt 900 m² Wohnfläche. Zwölf Mütter mit insgesamt sechzehn Kindern können nun maximal aufgenommen werden. Jede Mutter wird sechs Monate durch eine Mütterschule begleitet und auf ein selbständiges Leben mit ihrem Kind vorbereitet. Großen Dank an alle Unterstützer von „Lebenszeichen“.

Erweiteres Zuhause für Mütter mit Kindern in Bukarest

In Rekordzeit, vom Baubeginn im November 2014 bis zum 31. Juli 2015, wurde der Anbau des Mutter-Kind-Zentrums „Lebenszeichen“ fertiggestellt. Dazu kam der Teilumbau und die Renovierung des bestehenden Gebäudes und die vollständige Erneuerung des Daches. Für die Mütter mit ihren Kleinkindern und besonders auch für die Mitarbeitenden stellte vor allem die letzte Bauphase eine enorme Belastung dar. Da es keine Möglichkeit gab, zwischenzeitlich auszuziehen, mussten sie ständig innerhalb des Hauses umziehen.

Der junge Bauleiter Otniel und der ebenfalls junge Bauunternehmer Daniel sahen sich über die Bauzeit hin unerwarteten Herausforderungen gegenüber. Die vorgesehene Bauzeit sollte möglichst eingehalten, die Kosten niedrig gehalten werden bei gleichzeitig bestmöglicher Qualität. Zusätzliche Hilfstransporte von Wissenbach lieferten Fliesen, Putz, Farbe, anderes Baumaterial und Mobiliar zur Ausstattung des Anbaus. Herausgekommen ist ein ansehnlicher, moderner, wohnlicher Komplex, in dem nun zusätzlich sechs Mütter mit acht Kindern ein vorübergehendes Zuhause finden können und durch eine 6-monatige Mütterschule begleitet werden.

Am 25. September wurdee das erweiterte Mutter-Kind-Zentrum „Lebenszeichen“ feierlich eingeweiht. Wir hoffen sehr, dass das Mutter-Kind-Zentrum“ mit dieser Erweiterung einmal mehr ein besonderes Zeichen des Lebens in Bukarest setzen kann.

Besonderes Anliegen für die weitere erfolgreiche Arbeit von „Lebenszeichen“ sind zusätzliche pädagogische Fachkräfte, die sich mit der Arbeit von „Lebenszeichen“ identifizieren können. Dazu wird es unerlässlich sein, die ohnehin niedrigen Gehälter der Mitarbeitenden der Lohnentwicklung in Rumänien anzupassen. Das fordert uns als Auslandshilfe des Bundes wiederum finanziell heraus.


"Ein bisschen wie im Himmel"

(Mai 2015) Nun schon zum sechsten Mal sind mein Mann Knuth und ich mit Unterstützung von Gernot und Daniela Blöcher aus der FeG Stuttgart nach Bukarest gereist, um dort die Kontakte zum Mutter-Kind-Zentrum „Lebenszeichen&ldqou; zu pflegen und vor Ort zu helfen. Wir sind dankbar, dass der Anbau für die Übergangswohnungen nun viel schneller als geplant vorangeht. Vermutlich wird er im Sommer bezugsfertig sein.

Am ersten Tag halfen wir beim Verteilen der „Pakete zum Leben“ und gesammelter Kleidung an arme Familien. Außerdem unterstützten das Team bei der „Mother´s School“, einem Programm für ehemalige Mütter. Es tut gut mitzuerleben, wie die Mütter sich Kleidung aussuchen, die aus Deutschland geschickt wurde, und dankbar sind für die notwendigen Lebensmittel. Mich selbst freut es, wenn ich sehe, wie die Babys herangewachsen sind und es ihnen gut geht, weil sich &bdqou;Lebenszeichen“ darum gekümmert hat.

Am zweiten Tag schulte mein Mann das Mitarbeiterteam zum Thema „Umgang mit suizidalen Krisen“ und wir anderen waren unterdessen mit den Müttern und Babys zu einem Kreativprogramm verabredet.

Ein besonderes Erlebnis war, als eine der Mütter, die bei „Lebenszeichen“ zum christlichen Glauben gefunden hat, ein Lied aus unserer Gemeinde vorzusingen. Im Haus wurde eine fünfsaitige Gitarre gefunden und so gut es ging gestimmt. Wir deutschen Besucher überlegten parallel zu den rumänischen Müttern, welches Lied wir vortragen könnten. Keiner wusste, was die anderen aussuchen würden.

Als wir „Our God is an awesome God“ vortragen wollten, stimmten die Frauen in Rumänien ein, denn sie hatten exakt das gleiche Lied ausgesucht. Nur heißt der Text dann „Dumnezeu e taria mea“. Also sangen wir gleichzeitig zweisprachig. Danach waren wir alle sehr bewegt und es war „ein bisschen wie im Himmel“. Denn Gott hatte uns beschenkt durch seine spürbare Gegenwart.

Beeindruckt hat mich, wie die Mitarbeiter mit den oft scheinbar aussichtslosen Geschichten der alleinerziehenden Mütter umgehen. Manchmal sind sie selbst zu Tränen gerührt, wenn sie mir erzählen, wie diese Mütter verstoßen werden, durch Gewalt von alkoholabhängigen Männern gedemütigt sind oder teilweise als Schwangere direkt aus Kinderheimen kommen.

Aber die Mitarbeiter halten daran fest und haben die erfahrung gemacht: „Gott kann so viel mehr tun, als wir uns vorstellen können. Das ist unsere einzige Hoffnung. Darum betet, dass es immer wieder gute Wege in die Zukunft gibt für diese Frauen und ihre Kinder!“

Ingrid Stamer, FeG Wetzlar


Neues Arbeitsgebiet „Mütterschule“

In der Mitgliederversammlung des Vereins „Lebenszeichen“ im März 2014 wurde die ambulante Betreuung von Müttern als eigener Arbeitszweig neben dem Mutter-Kind-Zentrum (MKZ) beschlossen. Die sogenannte „Mütterschule“ ist ein soziales Programm, in dem die Mütter mindestens ein Jahr unter anderem zweimal monatlich zu Hause betreut werden. Das Programm beinhaltet postnatale Beratung, fachliche Unterstützung bei der Kindererziehung, Vorträge, Erfahrungsaustausch, aber auch humanitäre Hilfe durch „Pakete zum Leben“, Kleidung oder Windeln. Außerdem gibt es verschiedene Kurse zu Themen wie: „Wie können wir gute Eltern sein?“ oder „Fünf Sprachen der liebe für Erwachsene und Kinder“. Bei den monatlichen Besprechungen geht es um Kindergesundheit, Kinderernährung und spezifische Bedürfnisse der Säuglinge.

Hilfe bei Familien zu Hause

Die Betreuung zu Hause ist notwendig, um ein wirksames Mittel zur Intervention für Familien in Not zu haben, die man in der Wohnung am ehesten erkennen kann. Bei den Besuchen werden die zum Teil katastrophalen Lebensumstände deutlich und es können konkrete Möglichkeiten gefunden werden, den notleidenden Menschen zu helfen. Kleidung, Schuhe, Bettwäsche, Decken, Kissen, Vorhänge, Teppiche, Kinderwagen und vieles mehr werden über die FeG-Auslandshilfe besorgt und weitergegeben. Andere Familien bitten „nur“ um Windeln und Babymilch.

Begonnen haben die Mitarbeiterinnen mit Teilnehmerinnen aus 17 Familien, inzwischen sind es mehr als 20, denen auf diese Weisegeholfen werden kann. Das neue Programm ersetzt die allgemeine Armenpflege für etwa 100 Familien. Das war eine schwere, hochbürokratisch durzuführende Arbeit, die aber letztlich nicht mehr sein konnteals „einige Tropfen auf viele heiße Steine“. Jetzt ist die Hilfe spezifischer und wir können gezielt helfen.

Gelebte Liebe Gottes

Neben der Beratung zu den genannten Themen erhalten die jungen Mütter auch Informationen zu den ganz alltäglichen Dingen des Lebens wie Kochen, Backen und vor allem auch darüber, warum „Lebenszeichen“ ihnen diese Unterstützung anbietet. Zu den christlichen Festen werden die dazu gehörenden Berichte aus der Bibel weitergegeben. Die Liebe Gottes wird in den Mittelpunkt gestellt, und die Mitarbeiterinnen leben ihnen diese Liebe vor. Im April standen Karfreitag und Ostern im Mittelpunkt, der Tod und die Auferstehung Christi wurde gefeiert.

In dieser Zeit waren auch Ingrid und Knuth Stamer aus der FeG Wetzlar zu Besuch in Bukarest. Sie begleiten die Arbeit mit den Müttern und Kindern schon seit längerer Zeit durch verschiedene Aktivitäte, auch durch spezifische pädagogische Vorträge. Diesmal stand das Thema der „Fünf Sprachen der Liebe“ auf der Tagesordnung und die Mütter lernten, wie ihre kinder und Babys die Liebe der Eltern spüren und auch, was die Eltern tun sollten, um ihnen Liebe zu zeigen.


Weihnachtskarten für FeGs

Im Sommer werden die ehemaligen Mütter des Mutter-Kind-Zentrums 5650 Weihnachtskarten für verschiedene FeGs in Deutschland herstellen und dadurch die Möglichkeit haben, selbst ein wenig zur eigenen Unterstützung beizutragen.


Eindrücke des Besuchs von Ingrid und Knuth Stamer aus der FeG Wetzlar

"Ich habe aufgehört, nur an das zu glauben, was ich mir selbst vorstellen kann".

Dieser Satz hat uns berührt, denn gesagt hat ihn Emanuela Chiritescu, die Leiterin vom Mutter-Kind-Zentrum. Und er ist gefüllt mit Geschichten und Erlebnissen, in denen Gott schlimme Umstände auf wunderbare Weise zum Guten gewendet hat. Dabei hat er auch Euch, uns und unsere Gemeinden gebraucht: Die Gebete, die Gaben, unser Anteilnehmen! Wo das geschehen ist und wo Gottes Eingreifen weiter wichtig ist, davon möchten wir Euch hier berichten.

Adina

Nun schon im vierten Jahr begegnen wir ihr. Ihre Lage war im letzten Jahr kurz nach unserm Besuch sehr traurig: Waisenkind, ohne Schulabschluss und Arbeit, Verlust der wohnwagengroßen Wohnung, ohne Geld und ohne Kindergartenplatz für ihre 2jährige Tochter. In diesem Jahr lebt sie mit der kleinen Raisa bei einer verwitweten Frau aus der Gemeinde, hat zwei Jobs, hat wieder neuen Mut, den Schulabschluss nachzumachen. Ihre Tochter hat einen Kindergartenplatz und sie ist Gott sehr dankbar! Lebenszeichen hatte sie weiter unterstützt, obwohl die Unterstützung normalerweise nach einem Jahr ausläuft und Gott hat diese Möglichkeit eröffnet.

Laura (Name geändert)

Sie ist ebenfalls ein Waisenkind, wurde nach einem epileptischen Anfall vor sieben Jahren von einem Krankenhauspfleger mit großer Familie aufgenommen. Vor sieben Monaten wurde sie vergewaltigt und durfte wegen der eingetretenen Schwangerschaft nicht mehr in der Familie mit leben. So ist sie nun bei Lebenszeichen, hat psychische Probleme und wir hoffen und beten, dass sie ihre kleine Tochter dennoch von Herzen lieb haben kann und es eine gute Zukunft für sie gibt.

Manuela (Name geändert)

Als 30jährige ist sie eine der älteren Mütter im Haus. Sie hat jahrelang ihre Familie mit zwei Kindern durch Jobs in der Stadt finanziell versorgt, war tagsüber kaum zuhause. Zu ihren Kindern konnte sie keine liebevolle Beziehung aufbauen. Darum hat sich der Vater, der auf der Straße lebt, um sie gekümmert. Mit dem dritten Baby verlor sie ihre Arbeit und jegliche Perspektive. Sie wurde von Lebenszeichen aufgenommen. In starken Depressionen hat sie dort versucht, sich das Leben zu nehmen. Sie sagt, sie hasst sich selbst. Mit Gebet, psychologischer Betreuung und Zuspruch fängt sie nun an, für ihre Kinder zu sorgen. Gerne hat sie an den kreativen Angeboten von Ingrid teilgenommen. Sie braucht weiterhin viel Unterstützung.


Weitergabe von Windeln, Kleidung, Milchpulver und Paketen zum Leben

Die Gaben, die wir in Deutschland regelmäßig durch "Pakete zum Leben" und bei Kleidersammlungen einsammeln, kommen bei den Ärmsten an. Davon konnten wir uns diesmal auf besondere Weise überzeugen: Seit einiger Zeit kommen jeweils einmal im Monat arme Roma-Mütter, ihre Babys und auch noch der Rest der Familie ins Gemeindehaus der Gemeinde, um dort Kleider, Grundnahrungsmittel und z.B. Milchpulver für die Babys zu bekommen. Die Mütter sind häufig selbst schlecht ernährt und können so kaum stillen.

Emanuela und Claudia kümmern sich um Frauen und ihre Kinder. Diese wichtige ambulante Arbeit mit Müttern, die nicht das Glück hatten, bei Lebenszeichen aufgenommen zu werden, hat uns nochmal neu deutlich gemacht, wie es Frauen in Rumänien geht, die allein auf sich gestellt ein Kind bekommen und aufziehen müssen.

Wir erfuhren von einer Mutter, die sich aus gebrauchter Kleidung eine Lieblingsbluse ausgesucht hatte und diese mit Stolz trägt!

Eine kleine Schulung in diesem Rahmen vermittelt Kontakt, Wärme und Zuspruch. Ingrid konnte hier über die fünf Sprachen der Liebe reden.


Situation der Mitarbeiter

Das Team sortiert sich neu. Claudia, die zwischenzeitlich in England war, ist doch zurückgekehrt, andere Mitarbeiterinnen verlassen Lebenszeichen. Wir bitten um neue Einheit im Team, immer wieder die Ausrichtung auf den Willen Gottes und um seine Führung bei der neuen Zusammensetzung.

Das mittlerweile jährlich von Knuth durchgeführte Seminar für das ganze Team ist mehr als nur Weitergabe von Wissen und Erfahrung. Das Team profitierte auch dieses Jahr von den Übungen und Einheiten über Ressourcen-orientierung. Dabei gelingt es den Mitarbeiterinnen immer wieder, sich in aller Unterschiedlichkeit wertschätzend zu begegnen und weiter zusammen zu wachsen. Gegenseitige Unterstützung und Ermutigung ist dabei ein wesentlicher Anteil, für den kraftzehrenden Alltag die nötige Energie aufzubringen.

Diese positive Grundhaltung des Teams kommt aber selbstverständlich auch den Müttern und ihren Babys zugute. Wir sind immer wieder beeindruckt, mit welcher Liebe, Herzlichkeit und Zuneigung den Menschen begegnet wird. Die Liebe Gottes wird hier in richtig großen Portionen weiter gegeben und prägt die Mütter und Kinder über die Zeit bei Lebenszeichen hinaus. Glücklicherweise konnte Naomi, Schwägerin von Emanuela und Deutsch-Studentin, wieder übersetzen.


Baupläne

Nachdem vor zwei Jahren der Neubau im Vorort Tunari unmöglich gemacht worden war durch Nachbarschaftseinsprüche und mangelnde Unterstützung der lokalen Behörden, ergab sich im Sommer letzten Jahres die Möglichkeit, das Nachbargrundstück am jetzigen Standort zu erwerben. Das ist zwar viel kleiner, aber wegen der guten Stadtlage viel teurer. Am Ende haben alle Überlegungen dazu geführt, das Grundstück zu kaufen.

Nach der Zustimmung der Gremien des Bundes FeG war Anfang Dezember der Notartermin.

Um nun bauen zu können, mussten die beiden Grundstücke vereinigt werden. Die Eintragung ist erfolgt, die behördliche Mitteilung ist jedoch erst für Mitte April angekündigt.


Siehe hierzu auch das neue Infoblatt zum Erweiterungsbau in der Infothek [ ... hier ]


Anbau und Nebengrundstück Stand Mai 2014

Das Nebengrundstück zum Anbau der Übergangswohnungen ist nun, nach vielem Verhandeln, Warten und Beten, erworben. Aktuell wartet Lebenszeichen auf die Genehmigung, das Häuschen, das noch darauf steht, abreißen zu können. Denn erst dann können die Fenster des jetzigen Mutter-Kind-Zentrums wieder geöffnet werden und die Zimmer im Haus vollständig belegt werden. Auch die Baugenehmigung lässt auf sich warten, nachdem die Unterlagen auf dem Amt plötzlich "verschwunden" waren.


Weitere Artikel über die Arbeit von „Lebenszeichen“ aus früherer Zeit finden Sie unter dem Menüpunkt [ Historie ]


Der junge Bauleiter Otniel und der ebenfalls junge Bauunternehmer Daniel sahen sich über die Bauzeit hin unerwarteten Herausforderungen gegenüber. Die vorgesehene Bauzeit sollte möglichst eingehalten, die Kosten niedrig gehalten werden bei gleichzeitig bestmöglicher Qualität. Zusätzliche Hilfstransporte von Wissenbach lieferten Fliesen, Putz, Farbe, anderes Baumaterial und Mobiliar zur Ausstattung des Anbaus. Herausgekommen ist ein ansehnlicher, moderner, wohnlicher Komplex, in dem nun zusätzlich sechs Mütter mit acht Kindern ein vorübergehendes Zuhause finden können und durch eine 6-monatige Mütterschule begleitet werden.

Am 25. September wird das erweiterte Mutter-Kind-Zentrum „Lebenszeichen“ feierlich eingeweiht werden. Wir hoffen sehr, dass das Mutter-Kind-Zentrum“ mit dieser Erweiterung einmal mehr ein besonderes Zeichen des Lebens in Bukarest setzen kann.

Besonderes Anliegen für die weitere erfolgreiche Arbeit von „Lebenszeichen“ sind zusätzliche pädagogische Fachkräfte, die sich mit der Arbeit von „Lebenszeichen“ identifizieren können. Dazu wird es unerlässlich sein, die ohnehin niedrigen Gehälter der Mitarbeitenden der Lohnentwicklung in Rumänien anzupassen. Das fordert uns als Auslandshilfe des Bundes wiederum finanziell heraus.



Kontakt


Leitung:
Bund Freier evangelischer Gemeinden
Auslands-und Katastrophenhilfe
Goltenkamp 4, 58452 Witten
Postfach 4005, 58426 Witten

Telefon: +49 2302 937-52
Fax: +49 2302 937-99
E-Mail: jost.stahlschmidt@bund.feg.de


Kontakt


Koordination & Lager:
Bund Freier evangelischer Gemeinden
Auslands-und Katastrophenhilfe
Birkenweg 10-12
35713 Eschenburg-Wissenbach

Telefon: +49 2774 52260
Warenannahme freitags von 14-17 Uhr
E-Mail: christoph.lantelme@bund.feg.de


Konten


Bund FeG - Auslandshilfe
IBAN: DE35 4526 0475 0009 1900 00
BIC: GENODEM1BFG
bei der Spar- und Kreditbank eG, Witten

Bund FeG - Katastrophenhilfe
IBAN: DE07 4526 0475 0001 0006 00
BIC: GENODEM1BFG
bei der Spar- und Kreditbank eG, Witten