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Herzlich willkommen

bei der Auslands- und Katastrophenhilfe des Bundes Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland. Entdecken Sie unter den verschiedenen Menüpunkten die vielen Seiten der Auslandshilfe aus Geschichte und Gegenwart. Sehen Sie, welche Hilfe wir im Rahmen der Katastrophenhilfe leisten können und lassen Sie sich inspirieren zu tätiger Hilfe.


Lesen Sie hier die aktuellen Berichte über die Arbeit der Auslandshilfe.
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Flüchtlingshilfe im In- und Ausland

Flüchtlingsarbeit in Deutschland

Flüchtlingsarbeit in Deutschland


Flüchtlingen helfen

Millionen Menschen fliehen vor Not, Angst und politischer Verfolgung – vor allem aus den Krisenregionen im Nahen Osten und Afrika. Nach den neuesten Prognosen werden in diesem Jahr bis zu einer Million Flüchtlinge in Deutschland erwartet und auf die Städte und Gemeinden verteilt. Das ist für die Kommunen eine riesige Herausforderung. Als Freie evangelische Gemeinden stehen wir zu unserer gesellschaftlichen Verantwortung. Wir stellen uns gemeinsam mit anderen, die vor Ort helfen, dieser großen Aufgabe. Viele Flüchtlinge wohnen mittlerweile in direkter Nachbarschaft von uns und unseren Gemeinden. 

Es gibt kaum eine Freie evangelische Gemeinde in Deutschland, die nicht von der Situation betroffen ist. Viele sind schon lange mit und für Migranten unterwegs und helfen, andere organisieren gerade erste konkrete Hilfsmaßnahmen.

Als Diakonische Arbeitsgemeinschaft des Bundes FeG wollen wir unsere Gemeinden tatkräftig unterstützen. Bitte teilen Sie uns mit, was und wie wir das tun können. Unter der E-Mail-Adresse fluechtlingshilfe(at)bund.feg.de können Sie uns erreichen, bzw. Ihre Anfragen richten und ihre Projekte kurz vorstellen.

Unter dem Dach der Katastrophenhilfe hat der Bund FeG ein Spenden-Konto eingerichtet. Daraus können einzelne Projekte und Initiativen gefördert werden. Die Förderung erfolgt unbürokratisch nach Kriterien, die zeitnah entwickelt werden.

Die Diakonische Arbeitsgemeinschaft des Bundes FeG ist in Zusammenarbeit mit der Katastrophenhilfe dafür verantwortlich.

Ihr

Jost Stahlschmidt, Leiter der Auslands- und Katastrophenhilfe und der Diakonischen Arbeitsgemeinschaft

Spendenkonten:

Katastrophenhilfe des Bundes FeG

IBAN: DE07 4526 0475 0001 0006 00 – BIC: GENODEM1BFG

SKB Witten, Vermerk: „Flüchtlingshilfe“

Kindern von Flüchtlingen begegnen

Wie begegnet man Kindern, die unsere Sprache nicht sprechen? Wie können wir mit den Kindern in unseren Gruppen über Flucht und Krieg sprechen? Wir haben Ideen und Materialien zusammengestellt, die man downloaden oder bestellen kann: https://kinder.feg.de/fluechtlingskinder-in-unseren-kindergruppen/


Flüchtlingsarbeit im Libanon

Flüchtlingsarbeit im Libanon


FeG Spenden für syrische Flüchtlinge

FeG Katastrophenhilfe stellt 2 x 10.000 Euro Soforthilfe für syrische Flüchtlingsfamilien in Beirut zur Verfügung

Der ISIS-Terror nahe der libanesischen Grenze und auf den Golanhöhen hat viele Syrer in den Libanon vertrieben. Die FeG Beirut unter der Leitung von Pastor Joseph Najem hat zusammen mit anderen Kirchen vor Ort ein Hilfsprojekt in einem benachbarten Flüchtlingslager gestartet. Das Projekt „Oasis of Love“ (Oase der Liebe) versorgt rund 100 syrische Flüchtlingsfamilien zweimal in der Woche mit einer warmen Mahlzeit und Medikamenten. Außerdem kümmern sich Freie evangelische Gemeinden um Flüchtlinge in Syrien. Die Katastrophenhilfe des Bundes FeG hat dafür als Soforthilfe bereits 2 mal 10.000 Euro bereitgestellt. Weitere Beträge werden für die nachhaltige Hilfe überwiesen, auch an eine kurdische Hlfsorganisation der Gemeinden im Nordirak.

Wer den syrischen Flüchtlingen helfen will, kann an die FeG Katastrophenhilfe spenden. Bitte geben Sie unter der unten angegebenen Kontonummer als Spenden-Stichwort: "Syrische Flüchtlinge" an.


Libanon: OASIS-Flüchtlingsprojekt der FeG Beirut

„Oasis of Love“ ist ein Flüchtlingsprojekt der Freien evangelischen Gemeinde Beirut unter der Leitung von Pastor Joseph Najim. Seit Ende 2014 unterstützt die FeG-Katastrophenhilfe dieses beeindruckende Flüchtlingsprojekt im Libanon. Karin Haddad, Mitglied der Gemeindeleitung der FeG Dortmund, besuchte im Rahmen eines längeren Aufenthaltes im Libanon auch „Oasis of Love“. Sie ist Lehrerin und befindet sich im Sabbatjahr.

Eigentlich war ich in Beirut und in der Bekaa-Ebene, um dort einer Gemeinde zu helfen, die Flüchtlingskindern Schulunterricht anbietet. Dort war es meine Aufgabe, die Lehrer fortzubilden. Am Abreisetag aus Deutschland erfuhr ich mehr oder weniger zufällig von Jost Stahlschmidt, dass es in Beirut auch eine FeG gibt. Am letzten Sonntag vor meiner Abreise besuchte ich dort den Gottesdienst und lernte Pastor Joseph Najim kennen. Sein Herz schlägt vor allem für Evangelisation und Mission, im Inland und auch in mehreren anderen arabischen Ländern. Sie haben inzwischen 17 Missionare ausgesandt und elf Gemeinden gegründet. Nach dem Gottesdienst stellte ich mich vor und richtete vorsorglich Grüße von der Bundeszentrale in Deutschland aus. Nach einigen Freundlichkeiten bat Pastor Najim mich zu den Frauen des OASIS-Flüchtlingsprojektes zu sprechen. Na, das ging ohne Umschweife. Also tat ich es.

Ich war begeistert von der Arbeit, die diese Gemeinde seit Januar 2015 mit großer Hingabe tut. Sie haben für jeden Samstag Räume in einer Schule in einem muslimischen Stadtteil gemietet. Diese Gegend ist sehr ärmlich und dort wohnen sehr viele Flüchtlinge. Das Team von ca. 30 Mitarbeitenden bietet von 10 bis 13 Uhr unterschiedliche Aktivitäten an: Für Kinder gibt es erst einen Gottesdienst mit Anbetung, Gebet und einer Geschichte, danach Unterricht in Mathematik und Arabisch und zum Schluss wird draußen gespielt. Die Frauen lernen Schreiben (es gibt etliche Analphabetinnen) und Stricken. Ihre Produkte werden bei verschiedenen Gelegenheiten im In- und Ausland verkauft. Ein Paar Handschuhe kostet zum Beispiel drei Dollar. Das gibt ihnen Würde, weil sie nicht nur beschäftigt werden, sondern dadurch ein wenig zum Familieneinkommen beitragen können. Zu dem Angebot gehört auch eine Andacht zu einem biblischen Text mit der Gelegenheit, darüber ins Gespräch zu kommen.

Als ich zu ihnen über die Stillung des Sturms sprach, war ich berührt von ihrer Aufmerksamkeit und ihrem offensichtlichen Interesse. Am Ende des dreistündigen Programms gibt es einen kurzen Vortrag über Hygiene, Krankheiten wie Brustkrebs oder andere nützliche Sachthemen, die im Alltag helfen.

Das Samstagsangebot von „Oasis of Love“ trifft auf große Resonanz: Nach nur zwei Samstagen hatten sich 130 Familien dafür angemeldet.

Karin Haddad, FeG Dortmund


Aktion "Pakete zum Leben"

KIKIPAPAMA 2.0 neu

05/04/16

KIKIPAPAMA 2.0

Kreativität und Phantasie sind Schwestern der Liebe. KIKIPAPAMA 2.0 ist ein Beispiel, wie Freie evangelische Gemeinden mit ausgearbeiteten Instrumenten der Auslandshilfe missionarisch-diakonisch aktiv werden können. Und es ist ein Beispiel, wie damit Kinder und Jugendliche an diakonisches Engagement herangeführt werden.

Mit unglaublicher Liebe bis ins Details hat ein Team der FeG Darmstadt eine Kindergottesdienstkinderpaketepackmaschine (KIKIPAPAMA) gebaut.

Am 17. April fand wieder Kikipapama 2.0 statt. An der Packstraße mit einigen technischen Raffinessen packen die Kinder nach dem 2. Gottesdienst „Pakete zum Leben“ (PzL) für die Auslandshilfe. Am Anfang der Packstraße können die Gottesdienstbesucher für 10 Euro einen Paketschein erwerben, den sie in den Paketscheineinwurf an der Maschine einwerfen. Dann wuseln da unzählige Kinderhände, falten und kleben gekonnt die standardisierten Kartons und packen systematisch die Nahrungsmittel ein. Sie wurden von einem Supermarkt geliefert.

Meike und Christoph Dorn sind die Koordinatoren für die Auslandshilfe in der FeG Darmstadt. In dieser Funktion gehören sie zum Arbeitskreis Mission der Gemeinde unter der Leitung von Assaf Hetterle. „Wir führen zweimal im Jahr eine Sammelaktion für PzL und Kleiderspenden durch“, erzählen sie, „allerdings nur einmal mit der KIKIPAPAMA“. Dieses Mal hofften sie, dass 80 PzL zusammenkommen. Am Ende der Aktion waren es über 200 PzL.

PowerPoint-Präsentation zu KIKIPAPAMAPowerPoint-Präsentation zu KIKIPAPAMAPaketscheinPaketscheinPaketschein-EinwurfPaketschein-EinwurfPakete packen wie am FließbandPakete packen wie am FließbandAm Ende sind 10 kg Grundnahrungsmittel sorfältig verpacktAm Ende sind 10 kg Grundnahrungsmittel sorfältig verpackt

Versendung von Hilfsgütern

Jahresrückblick 2015

Jahresrückblick 2015

Viele haben mitgeholfen, Hilfsgüter zu sammeln, zu sortieren, zu verladen und zu den Gemeinden in Südosteuropa zu bringen. Mit ihrer diakonischen Arbeit helfen sie den Notleidenden vor Ort. Was ehrenamtlich Mitarbeitende geleistet haben, möchte ich mit einer kleinen Statistik zeigen:

Wenn wir die Packgruppen, LKW-Fahrer, Abholer der Hilfsgüter, Verlader usw. zusammenzählen, kommen wir über das Jahr verteilt auf 220 Personen, die sich im Auslandshilfe-Lager in Wissenbach (Mittelhessen) ehrenamtlich engagiert haben.

Mit unserem 40-Tonnen-Sattelzug sind wir über 80.000 km gefahren und haben 435 Tonnen Hilfsgüter transportiert.

17.800 „Pakete zum Leben“ und 14.600 Bananenkartons mit Kleidung sowie andere Hilfsgüter wurden in Rumänien, Bulgarien, Mazedonien, Griechenland, Kosovo, Albanien und Moldawien verteilt.

Insgesamt waren es 25 Hilfstransporte (etwa jede 2. Woche) im Auftrag der FeG-Auslandshilfe, für weitere 10 Transporte haben wir die Hilfsgüter zur Verfügung gestellt. Dazu kommen noch 10.000 Weihnachtstüten für Kinder in Südosteuropa und 2.000 Weihnachtstüten für die Flüchtlingsarbeit in Deutschland, die von Mitarbeitern der Allianz-Mission verteilt wurden.

Wir sind Gott dankbar für alle Bewahrung das ganze Jahr über, für alle Türen, die er geöffnet hat, vor allem da, wo wir dachten, es geht nicht weiter. Wir sind allen denjenigen dankbar, die uns mit ihren Sach- und Geldspenden sowie ihrer Zeit und ihrem Einsatz unterstützt haben.

Christoph Lantelme, Koordinator der FeG Auslandshilfe

Hilfsgüter nach Nord-Rumänien

Hilfsgüter nach Nord-Rumänien

Die FeG-Auslands- und Katastrophenhilfe ist dankbar, dass sie über einen eigenen LKW vefügt, mit dem Hilfstransporte in die Länder des Balkan transportiert werden können. Um diese Fahrzeuge besser auszulasten, arbeiten wir auch mit anderen Hilfsorganisationen zusammen, die unsere Transportkapazitäten nutzen. Eine dieser Hilfsorganisationen "Zisterne e.V." hat Verbindungen in das Gebiet von Bistrita in Nord- Rumänien.

Im November vergangenen Jahres ist ein Hilfstransport in das dortige Gebiet gefahren. Dabei wurden neben den Hilfsgütern von "Zisterne e.V." auch "Pakete zum Leben" unserer Auslandshilfe mitgenommen und verteilt. Die nachfolgenden Bilder geben einen Eindruck der Armut der Menschen in diesem Gebiet wieder.

Danke, dass durch Ihre Spenden den Menschen dort gerade vor Weihnachten eine kleine Freude und eine bescheidene Hilfe in ihrer Not gemacht werden konnte.

Bilder der Armut

„Windelexpress“ der Auslandshilfe

Windel-Express - Hilfe für Bedürftige

Warum? Immer wieder erhalten wir Anfragen von Altenheimen, medizinischen Zentren und ambulanten Diensten aus unseren Partnerländern nach Windeln für Erwachsene. Für die Bedürftigen in den Ländern Süd-Ost-Europas mit Renten von 60 Euro ist der Kauf solcher Windeln unerschwinglich. Doch sie werden dringend benötigt.

Weshalb? Im Gegensatz dazu werden in Deutschland viele neue Windeln, die aus verschiedenen Gründen nicht mehr gebraucht werden, über den Müll entsorgt.

Wer? Das Team der Auslandshilfe möchte deshalb einen Windel-Express starten. Alle nicht mehr benötigten Windeln können per Paket an das Lager der Auslandshilfe geschickt werden. Die angelieferten Windeln werden sortiert und mit unseren Hilfstransporten an die Empfänger weiter gegeben.

Und Sie? Wenn Sie Windeln in Originalverpackung oder auch angebrochene Packungen übrig haben, sind wir sehr dankbar, wenn sie uns diese, verpackt in Plastiktüten oder Kartons, zur Verfügung stellen.

Wie? Sie packen die Windeln in einen Karton und senden diesen an:

Bund FeG
Lager Auslandshilfe,
Birkenweg 10-12,
35713 Eschenburg-Wissenbach

 

 

Einen Flyer dazu können Sie in der Infothek [ hier ... ] herunterladen!

Rumänien, Bulgarien

Rumänien, „Lebenszeichen“: Doppelt so viele Mütter mit Kindern wie zuvor neu

Doppelt so viele Mütter mit Kindern wie zuvor

Am 25. Sept. 2015 haben wir den Anbau des Mutter-Kind-Zentrums (MKZ) “Lebenszeichen” eingeweiht. Nun können 12 Mütter mit 14-16 Kindern aufgenommen werden, doppelt so viele wie zuvor. Die jüngste Mutter kam Ende des Jahres mit 15 Jahren hochschwanger ins MKZ, hat vor drei Monaten ihr Kind zur Welt gebracht und darf bis zum 18. Lebensjahr bleiben. Mittlerweile ist das MKZ voll belegt. Neue Mitarbeiterinnen konnten eingestellt werden.

Aktuell wird ein Mitarbeiter gesucht, der das MKZ technisch betreuen kann. Natürlich werden auch die Betriebskosten erheblich steigen. Das ist für das MKZ eine enorme finanzielle Herausforderung. Danke, wenn Sie dabei mithelfen, Müttern mit ihren Neugeborenen im MKZ einen Weg in ein selbständiges Leben zu ebnen.

Team mit Gernot und Daniela Blöcher sowie Ingrid und Knuth StamerTeam mit Gernot und Daniela Blöcher sowie Ingrid und Knuth StamerSingen und BastelnSingen und BastelnMütter mit ihren Kindern beim MittagessenMütter mit ihren Kindern beim MittagessenEine junge Mutter freut sich mit ihrem KindEine junge Mutter freut sich mit ihrem Kind

Rumänien, „Lebenszeichen“: Anbau eingeweiht

Rumänien: Anbau eingeweiht

Endlich mehr Platz für Mütter mit ihren Neugeborenen. Am 25. September konnte der Anbau des Mutter-Kind-Zentrums „Lebenszeichen“ eingeweiht werden. Vom Baubeginn im November 2014 bis Augst 2015 wurde er in Rekordzeit fertiggestellt. Gleichzeitig wurde das alte Gebäude komplett renoviert, teilweise umgebaut und das Dach neu gedeckt.

Damit vergrößert sich diese für Bukarest so wichtige diakonische Einrichtung räumlich um mehr als das Doppelte: von 400 auf jetzt 900 m² Wohnfläche. Zwölf Mütter mit insgesamt sechzehn Kindern können nun maximal aufgenommen werden. Jede Mutter wird sechs Monate durch eine Mütterschule begleitet und auf ein selbständiges Leben mit ihrem Kind vorbereitet. Großen Dank an alle Unterstützer von „Lebenszeichen“.

Mehr als doppelt so viel Platz für Mütter und Kinder: der neue Anbau
Neuer Anbau
Bei der Einweihung: die Direktorin des Mutter-Kind-Zentrums, Emanuela Chiritescu mit Jost Stahlschmidt (Mitte) und dessen Vorgänger Dieter Happel (rechts)
bei der Einweihung

Rumänien, „Lebenszeichen“: Erweiteres Zuhause für Mütter mit Kindern in Bukarest

Erweiteres Zuhause für Mütter mit Kindern in Bukarest

In Rekordzeit, vom Baubeginn im November 2014 bis zum 31. Juli 2015, wurde der Anbau des Mutter-Kind-Zentrums „Lebenszeichen“ fertiggestellt. Dazu kam der Teilumbau und die Renovierung des bestehenden Gebäudes und die vollständige Erneuerung des Daches. Für die Mütter mit ihren Kleinkindern und besonders auch für die Mitarbeitenden stellte vor allem die letzte Bauphase eine enorme Belastung dar. Da es keine Möglichkeit gab, zwischenzeitlich auszuziehen, mussten sie ständig innerhalb des Hauses umziehen.

Der junge Bauleiter Otniel und der ebenfalls junge Bauunternehmer Daniel sahen sich über die Bauzeit hin unerwarteten Herausforderungen gegenüber. Die vorgesehene Bauzeit sollte möglichst eingehalten, die Kosten niedrig gehalten werden bei gleichzeitig bestmöglicher Qualität. Zusätzliche Hilfstransporte von Wissenbach lieferten Fliesen, Putz, Farbe, anderes Baumaterial und Mobiliar zur Ausstattung des Anbaus. Herausgekommen ist ein ansehnlicher, moderner, wohnlicher Komplex, in dem nun zusätzlich sechs Mütter mit acht Kindern ein vorübergehendes Zuhause finden können und durch eine 6-monatige Mütterschule begleitet werden.

Am 25. September wird das erweiterte Mutter-Kind-Zentrum „Lebenszeichen“ feierlich eingeweiht werden. Wir hoffen sehr, dass das Mutter-Kind-Zentrum“ mit dieser Erweiterung einmal mehr ein besonderes Zeichen des Lebens in Bukarest setzen kann.

Besonderes Anliegen für die weitere erfolgreiche Arbeit von „Lebenszeichen“ sind zusätzliche pädagogische Fachkräfte, die sich mit der Arbeit von „Lebenszeichen“ identifizieren können. Dazu wird es unerlässlich sein, die ohnehin niedrigen Gehälter der Mitarbeitenden der Lohnentwicklung in Rumänien anzupassen. Das fordert uns als Auslandshilfe des Bundes wiederum finanziell heraus.


Bulgarien, „Zeichen der Liebe“: Neuer Transporter durch Bundesjugendopfer neu

05/04/16

Bundesjugendprojekt: Transporter für “Zeichen der Liebe”

Bundesjugendprojekt ermöglicht einen Transporter für das Tagesförderzentrum “Zeichen der Liebe” Seit 2013 ist Förderprojekt der Bundesjugendarbeit. Mit dem Bundesjugendtreffen 2015 wurde das Bundesjugendprojekt bis 2018 verlängert. Nun konnte die Auslandshilfe mit Hilfe der Spenden aus der Bundesjugendarbeit einen gebrauchten 9-Sitzer VW-Transporter mit Hebebühne für das Tagesförderzentrum “Zeichen der Liebe” erwerben. Dieses Fahrzeug wird eine große Erleichterung beim Transport der Tagesbewohner sein. Sie werden täglich aus den Dörfern der Region abgeholt und wieder zurück gebracht.

Danke an alle Jugendkreise unserer Gemeinden, die das Bundesjugendprojekt unterstützen.

Bulgarien, „Zeichen der Hoffnung“: Neue soziale Dienstleistung neu

05/04/16

In Gemeinde Gotse Delchev wird neue soziale Dienstleistung eröffnet

Auf Initiative von Vladimir Moskov, Bürgermeister der Stadt Gotse Delchev, wurde in allen einschlägigen Tageszeitungen der Region, auf der Homepage und der Facebook-Seite der politischen Gemeinde Gotse Delchev folgender Artikel über ein Arbeitstreffen vom 22.04.2016 veröffentlicht:

v.l. Klaus Kanwischer, Bürgermeister Vladimir Moskov, stellv. Bürgermeister Said Ibrosch und Jost Stahlschmidt

Ein Arbeitstreffen haben der Bürgermeister Vladimir Moskov und des stellvertretenden Bürgermeisters Said Ibrosch mit den deutschen Partnern Jost Stahlschmidt – Vorsitzender der Stiftung “Zeichen der Liebe” und Leiter der Auslandshilfe des Bundes Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland und Klaus Kanwischer – Mitglied des Vorstandes der Stiftung “Zeichen der Liebe” und Geschäftsführer des Bundes Freier evangelischer Gemeinden durchgeführt. Es wurde die Entwicklung der Stiftung “Zeichen der Liebe” und ihre zukünftigen Tätigkeiten besprochen. Die deutschen Vertreter der Stiftung haben bestätigt, dass sie die in der Deutschen Klinik angebotenen Dienstleistungen im medizinischen Zentrum und im Hospiz weiterführen und entwickeln wollen. In enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Gotse Delchev wird die Eröffnung einer weiteren sozialen Dienstleistung im Gebäude der Klinik vorbereitet – ein Zentrum für soziale Rehabilitation und Integration (ZSRI). Das Zentrum wird in Partnerschaft mit der Gemeinde entwickelt und ist eine soziale Dienstleistung für behinderte Kinder und Erwachsene. Das ZSRI bietet verschiedene therapeutische, Beratungs- und Rehabilitationstätigkeiten an, die mit der Schaffung, mit der Förderung und mit der Entwicklung der sozialen Fähigkeiten, sowie mit der Förderung und Einübung des selbstständigen Lebens verbunden sind. Im Rahmen des Treffens wurde auch die Arbeit des Tageszentrums für behinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene besprochen. Die Deutschen wollen, wie bisher, diese sozialen Dienstleistungen weiter fördern und entwickeln.

Bulgarien, „Zeichen der Hoffnung“: Verabschiedung von Ehepaar Müller

Gotse Delchev, Bulgarien: Abschied von Johanna und Gottfried Müller

Nach langjähriger Leitung der Klinik „Zeichen der Hoffnung“ und des ambulanten Pflegedienstes wurden Gottfried und Johanna Müller am 20.11.2015 in den Ruhestand verabschiedet. 2001 begannen sie ihren Dienst förmlich auf der Baustelle der Klinik in Gotse Delchev. Unter ihrer Leitung hat die Klinik „Zeichen der Hoffnung“ als medizinisches Zentrum in der Bevölkerung großes Vertrauen erworben. Die Klinik „Zeichen der Hoffnung“ ist die erste diakonische Einrichtung, die mit Unterstützung der Auslandshilfe des Bundes FeG unter der Leitung von Paul Lenz aufgebaut werden konnte. In den letzten Jahren fand ein medizinisches Zentrum mit mehreren Fachärzten, einer Röntgenabteilung und einer Physiotherapie darin Platz. Insbesondere mit der Fachkompetenz von Gottfried Müller konnten in zwei OPs kleinere Operationen durchgeführt werden. Johanna Müller baute einen ambulanten Pflegedienst auf, den einzigen dieser Art in Bulgarien. Bei der Abschiedsfeier mit gut 100 Gästen wurde Gottfried und Johanna Müller vom Bürgermeister die Ehrenbürgerschaft der Stadt Gotse Delchev überreicht.

Nun muss die Arbeit in der Klinik „Zeichen der Hoffnung“ von unseren kompetenten bulgarischen Mitarbeitern weitergeführt und weiterentwickelt werden. Die Klinik ist eine Einrichtung, die unter dem Dach der Stiftung „Zeichen der Liebe“ geführt und verantwortet wird. Der Stiftungsvorstand besteht aus drei bulgarischen und vier deutschen Mitgliedern. Vorstandsvorsitzender ist der Leiter der Auslandshilfe des Bundes FeG, Jost Stahlschmidt.


Beginn mit einem musikalischen VortragBeginn mit einem musikalischen VortragDie Akteure sitzen in der ersten Reihe: Johanna und Gottfried Müller, Bürgermeister Moskov, Vorsitzender des Gemeinderates, stellv. BürgermeisterDie Akteure sitzen in der ersten Reihe: Johanna und Gottfried Müller,
Bürgermeister Moskov, Vorsitzender des Gemeinderates, stellv. Bürgermeister
Bürgermeister Moskov Verabschiedet Ehepaar MüllerBürgermeister Moskov Verabschiedet Ehepaar MüllerBürgermeister Moskov überreicht Johanna Müller die Ehrenbürger-KetteBürgermeister Moskov überreicht Johanna Müller die Ehrenbürger-Kette.... und hängt sie Ihr um.... und hängt sie Ihr umDer Vorsitzende des Gemeinderates überreicht die UrkundeDer Vorsitzende des Gemeinderates überreicht die UrkundeAuch Gottfried Müller erhält die EhrenbürgerschaftAuch Gottfried Müller erhält die EhrenbürgerschaftGeorgi Jelev, Präses der UECC, dankt Ehepaar MüllerGeorgi Jelev, Präses der UECC, dankt Ehepaar MüllerEmilia Pandelieva, Leiterin des Tagesförderzentrums, hält ihre AbschiedsredeEmilia Pandelieva, Leiterin des Tagesförderzentrums, hält ihre AbschiedsredeDie stolzen Ehrenbürger freuen sichDie stolzen Ehrenbürger freuen sichDr. Paranov, Geschäftsführer des Hospiz und medizinischen Zentrums verabschiedet MüllersDr. Paranov, Geschäftsführer des Hospiz und medizinischen Zentrums
verabschiedet Müllers
Schwester Girgana wird die Nachfolge von Johanna Müller antretenSchwester Girgana wird die Nachfolge von Johanna Müller antretenGottfried Müller hält seine Abschieds- und DankesredeGottfried Müller hält seine Abschieds- und Dankesrede

Weitere Länder

Humanitäre Lage in Griechenland

Humanitäre Lage in Griechenland

Wie ist die humanitäre Lage der Menschen in Griechenland, auch unserer Geschwister? Haben wir Kontakt zu Partnern, vielleicht auch zu Freien evangelischen Gemeinden in Griechenland? Wie können wir helfen? Solche und ähnliche Fragen erreichen uns aktuell.

Ja, wir sind im Kontakt zu Freien evangelischen Gemeinden in Athen u. im Norden Griechenlands, in Drama, Kavala u. auf Thassos.

Bitte lest dazu [ hier ], was Giorgos und Magdaleni Papadakis aus der FeG Drama und auch Michaela und Markus von Oehsen von Schif e.V. schreiben. Und auch aus anderen zuverlässigen Quellen wissen wir, dass die humanitäre Lage mehr als bedrückend und zunehmend notvoll ist. Es gibt tatsächlich längst Lebensmittelknappheit. An den Tankstellen wird der Treibstoff knapp. Das Bargeld wird knapp. Viele Rentner haben keine Bankkarte und kein Konto. Das Rentenminimum liegt bei ca. € 360. Rentner bezahlen ihre Mieten und Nebenkosten vielfach noch in bar. Vor allem für Rentner und die zahlreichen Arbeitslosen wird es tatsächlich schwierig, sich nur die täglich notwendigen Nahrungsmittel zu beschaffen. Schon jetzt erbitten unsere Geschwister u. Partner ca. 1000 „Pakete zum Leben“ für die kommenden Monate.

Die Auslands- u. Katastrophenhilfe plant zurzeit zusätzliche humanitäre Hilfstransporte für Griechenland, vor allem „Pakete zum Leben“ u. Kleider. Daher erbitten wir hiermit Deine/ Eure finanzielle Unterstützung für zusätzliche Hilfstransporte, die nach dem Sommer gefahren werden müssen. Jeder Schwerlasttransport kostet die Auslandshilfe ca. 3.500 Euro. Natürlich ist es uns auch sehr willkommen, wenn Gemeinden „Pakete zum Leben“-Aktionen organisieren.

Eure Spenden für die Hilfstransporte erbitten wir auf das Konto der Katastrophenhilfe (siehe linke Spalte), Spenden-Stichwort: "Hilfstransporte Griechenland".

Mehr zu Griechenland:


Häusliche Pflege in Athen

Griechenland: Häusliche Pflege in Athen

Christoph Lantelme von der Auslandshilfe und Jörg Achenbach waren zu Gast in Athen, um Möglichkeiten zur Unterstützung der Initiative "Häusliche Pflege in Athen" zu erörtern. Angesichts des zunehmenden sozialen Elends hatte der Leiter des griechischen Bibellesebundes und Leiter eines Ferienheims, Altenwohn- und Pflegeheims, Sokrates Anastassiadis, den Anstoß für diesen Besuch gegeben. Die Anfrage wurde von Michaela und Markus von Oehsen übermittelt. Hier einige Eindrücke:

Wir beleuchteten politische, fachliche und soziale Rahmenbedingungen für das Projekt. Im Zentrum der Überlegungen zur "Häuslichen Pflege in Athen" standen und stehen vor allem die alten, bedürftigen und kranken Menschen, die kaum Unterstützung erfahren. Die Ergebnisse etlicher Besprechungen mündeten in einem ersten vorläufigen Projektplan und die Gewissheit, dass unter den gegebenen Umständen zunächst Freiwilligkeit als Ausdruck gelebter Nächstenliebe im Vordergrund stehen muß.

Wir besuchten auch die Einrichtung "Refuge of Love" (Zuflucht der Liebe) in der Athener Innenstadt. Das Haus ist offen für Bedürftige aller Art. Sie erhalten dort eine warme Mahlzeit, können duschen, ihre Wäsche waschen und einen Arzt aufsuchen. Vor dem gemeinsamen Essen erleben die Besucher eine evangelistische Predigt und haben die Gelegenheit, ihr Leben Jesus anzuvertrauen. Es wird gebetet und gesungen.

Die Betreuung erreicht bis zu 250 Personen an zwei Tagen in der Woche und wird ausschließlich ehrenamtlich durchgeführt. Kaputte, hilflose und mittellose Menschen singen mit Freude Lieder, klatschen und lachen dabei. Es ist zu spüren, wie sehr sie es genießen, respektiert zu werden, dabei sein zu dürfen und ihr Elend für zwei Stunden vergessen zu können.

Mit Freunden sprachen wir bis spät in die Nacht über die Situation in Griechenland und das Verhältnis von Griechen und Deutschen. Bei aller Freude, Fröhlichkeit und ehrlicher Herzlichkeit war auch hier nicht zu übersehen, dass die Menschen große Sorgen haben. Tief berührt, beschenkt und motiviert kehrten wir nach Deutschland zurück.

Mittlerweile sind erste Schritte erfolgt oder eingeleitet. Die FeG Auslandshilfe fährt regelmäßige Hilfstransporte nach Griechenland. Im April 2015 konnten wir ein Fahrzeug für Patiententransporte nach Athen überführen. Im Mai haben Jörg und Christiane Achenbach Fortbildungsveranstaltungen zur palliativen Pflege durchgeführt und hatten ein erstes Treffen mit interessiertem Pflegepersonal für die "Freiwillige Häusliche Pflege in Athen".

Jörg Achenbach, FeG Altenkirchen-Bermoll

Humanitäre Katastrophen

Erdbebenkatastrophe in Nepal

Spenden für Nepal - Wiederaufbaumaßnahmen für Erdbebenopfer

(November 2015) Nachdem die medizinische Nothilfe beendet werden konnte, engagiert sich humedica - Partner der FeG Katastrophenhilfe - nun bei umfassenden Wiederaufbaumaßnahmen für die Betroffenen des erdbebens. So wird beispielsweise der Wiederaufbau von Gesundheitsstationen finanziell unterstützt. Geplant sind außerdem Shelter-projekte, die sehr arme, vom Erdbeben betroffene Familien beim Bau eines neuen Hauses unterstützen.

Zusätzlich erhalten besonders schwer betroffene Familien im Rahmen des humedica-Partnerschaftsprogramms regelmäßige Unterstützung in Form von Hilfsgüterverteilungen, medizinischer Versorgung und Bildungsangeboten. Die Zukunftsperspektive der Kinder wird durch die Finanzierung des Schulbesuchs und durch die Ausstattung mit Schulmaterial und den in Nepal obligatorischen Schuluniformen gesichert. Gleichzeitig wird der Neuanfang der Eltern durch Weiterbildungen oder Startkapital zur Errichtung von Kleingewerben - etwa einer eigenen Vieherde oder einer Schneiderei - unterstützt.

Heinke Rauscher, humedica e.V.


Erdbebenkatastrophe in Nepal

© Habitat for Humanity / Ezra Millstein

Manchmal ist es so lapidar dahin gesagt: „Bis die nächste Katastrophe passiert.“ Und dann ereignet sie sich meist unvorhersehbar mit Macht und erschüttert Land und Menschen in oft unvorstellbarem Ausmaß. Vermutlich mehr als 7.000 Tote, tausende Verletzte fordert bislang das Erdbeben, das sich am Morgen des 25. April in Nepal ereignet. Millionen sind betroffen und ohne Obdach.

Ja, die Katastrophenhilfe des Bundes Freier evangelischer Gemeinden engagiert sich in Abstimmung mit der Allianz-Mission e.V. in Nepal. Wenn Sie für die Menschen in Nepal spenden wollen, setzen wir uns dafür ein und verbürgen uns dafür, dass Ihre Spende gezielt dort eingesetzt wird, wo sie am nötigsten gebraucht wird. Über den Austausch von gesicherten Informationen prüfen wir jeweils, wie und wo wir Ihre Spende einsetzen. Dabei stützen wir uns auf die Zusammenarbeit mit unseren erfahrenen und zuverlässigen Partnern, die mit Fachkräften vor Ort sind. In Nepal sind das für uns Habitat for Humanity Deutschland e.V., humedica e.V. und Forum Wiedenest. Unsere Hilfe ist sowohl auf die Soforthilfe ausgerichtet als auch darauf, nachhaltig auf längere Sicht zu unterstützen.

Erdbebenkatastrophe in Nepal

Spenden-Stichwort: "Nepal"

Hundert Tage sind seit dem schweren Erdbeben im Himalaya vergangen. Mehr als 8.800 Menschen sind verstorben und bei mehr als 20.000 Verletzten, die sich zurück ins Leben kämpfen müssen, hat sich das Leben verändert. Viele schwere Verletzungen benötigen Zeit zum Verheilen. Manche Menschen haben irreversible Verletzungen (z.B. Querschnittslähmungen) davongetragen.

Viele Dörfer sind noch immer von der Aussenwelt abgeschlossen. Jezt in der Regenzeit müsste der Reis angebaut werden. Der Wiederaufbau der Dörfer ist schwierig und dauert lange. Hilfe ist weiterhin notwendig.


        © Alle Fotos: Habitat for Humanity / Ezra Millstein
        ( Vergrößerung durch klicken auf die Fotos )

Ihre Spende kommt an

In den ersten Tagen haben Sie bereits ca. 50.000 € (inzwischem mehr als 150.000 €) für die Erdbebenkatastrophe in Nepal an die Auslands- und Katastrophenhilfe des Bundes Freier evangelischer Gemeinden gespendet. Diese Gelder sollen so schnell wie möglich eingesetzt werden. Dabei stützen wir uns auf erfahrene und zuverlässige Partner.

Stand der Unterstützung im August 2015

In Nepal konnten wir den Einsatz unserer zuverlässigen Partner „humedica“, „Habitat for Humanity“ und „Forum Wiedenest“ mit bislang 150.000 € unterstützen.

Soforthilfe

Zunächst erschien es uns wichtig, dass Maßnahmen der Soforthilfe unterstützt werden. Dazu gehören Ärzteteams, damit die vielen verletzten Menschen medizinisch versorgt werden können.

(07.05.) Aus diesem Grunde haben wir zunächst 15.000 € des Spendenbetrages an humedica überwiesen. Ärzteteams von humedica sind schon vor Ort und arbeiten jetzt in den Bergdörfern um Jalbire, nordöstlich von Kathmandu. Nachdem es in der Hauptstadt wieder Strom, einstabiles Telefonnetz und auch Trinkwasser gibt, ist die Not in den Bergdörfern noch am größten.

In der Gegend um Jalbire leben etwa 50.000 Menschen. Nachdem dort die Gesundheitsstation eingestürzt ist, betreibt humedica jetzt eine Zeltklinik. Ein weiteres Team ist zu Fuß in drei bis vier Stunden entfernten Dörfern unterwegs, um dort medizinische Hilfe zu leisten.

(13.05.) Auch das achtköpfige humedica-Team, welches sich am Dienstag (12.05.) an drei Standorten im Land aufhielt, wurde durch das erneute Erdbeben überrascht. Sie konnten jedoch Minuten nach dem Beben ein Lebenszeichen nach Deutschland abgeben.

Aufgrund des erneuten Bebens wird humedica das vor Ort befindliche Team um drei weitere Einsatzkräfte verstärken.

(18.05.) Nachdem wir die ersten Spendengelder zur Soforthilfe für Ärzteteams von humedica überwiesen haben, kommt es nun darauf an, dass den Familien geholfen wird durch einen schnellen Übergang von kurzfristiger Nothilfe in einen nachhaltigen Wiederaufbau. Denn wenn nicht möglichst schnell sichere und längerfristig bewohnbare Unterkünfte entstehen, müssen viele Familien dauerhaft in notdürftig selbstgebauten Hütten oder in Zeltstädten leben, die weit entfernt von ihrem eigentlichen Wohnort sind. Das führt oft zu fatalen sozialen, gesundheitlichen und ökonomischen Folgen für die Familien.

Die große Stärke der Arbeit von Habitat for Humanity ist, hierfür zu sorgen. Habitat for Humanity hat schnell aufbaubare, erdbeben- und sturmsichere Übergangs- und Basishäuser entwickelt, die den Menschen auch mittel- und langfristig eine sichere Unterkunft und damit eine wichtige Basis für ihren Neustart in eine bessere Zukunft bieten.

Am 2. Mai begannen die Mitarbeiter von Habitat for Humanity sowie freiwillige Helfer mit dem Entsorgen der Trümmer und den Aufräumarbeiten. Diese Arbeit wird die nächsten Wochen fortgesetzt.

Habitat for Humanity wird versuchen, mehr als 20.000 Familien in Nepal auf verschiedenen Wegen und abhängig vom jeweiligen Bedarf, zu unterstützen. Die Hilfe erfolgt im Rahmen von Aufräumarbeiten, Verteilung von Shelter Kits, Entwicklung von Übergangshäusern und dem Neubau von Häusern. Die voraussichtlichen Regionen dafür sind Sindhupalchowk, Kavre, Dhading, Gorkha und Lalitpur (Kathmandu Valley). Hierfür werden auch Ihre Spenden genutzt

In den kommenden Wochen bestehen die Kits aus Planen, Werkzeug, Baumaterial und anderen Materialien, um Notfallbehausungen zu schaffen, und die Menschen vor äußeren Einflüssen zu schützen. Später werden die Kits Holz, Dachziegel und anderes Material zum Wiederaufbau der Häuser enthalten.

Eine sichere Unterkunft ist dringend notwendig, da die Monsun-Regenzeit bevor steht.

Die Auslands- und Katastrophenhilfe des Bundes Freier evangelischer Gemeinden hat sich entschlossen, Habitat for Humanity mit 55.000 € zu unterstützen.

Lasst uns nicht müde werden, das Richtige zu tun. Denn wenn die Zeit da ist, werden wir die Ernte einbringen. Wir dürfen nur nicht vorher aufgeben. Solange wir also noch Gelegenheit dazu haben, wollen wir allen Menschen Gutes tun, ganz besonders denen, die wie wir durch den Glauben zur Familie Gottes gehören.

Galater 6,9-10

Liebe Freunde der Auslands- und Katastrophenhilfe

Dienst, Arbeit und Einsatz ermüden uns dann schnell, wenn wir den Eindruck haben, dass es nichts bringt, dass es keinen Sinn macht. Blicke ich nun auf ein gutes Jahr „Auslands- und Katastrophenhilfe des Bundes FeG“ zurück, dann bin ich von einem absolut überzeugt:

Mit all unserem Einsatz für die Menschen in Ost- und Südosteuropa tun wir das Richtige. Das ist unsere gemeinsame Mission, allen Menschen Gutes zu tun, ganz besonders denen, mit denen gemeinsam wir durch den Glauben verbunden sind und zur Familie Gottes gehören.

Ja, wir haben noch Gelegenheiten, Gutes zu tun: Wir haben Zeit, unser größtes Kapital. Wir haben Geld, „ein schlechter Herr, aber ein guter Diener“, wie jemand sagte. Wir haben Gemeinden, in denen wir durch Gottes Wort gestärkt und ermutigt werden, Gutes zu tun. Und wir sind beschenkt mit Gottes Liebe, die uns bewegt, zu helfen und lebendige Gemeinden zu bauen.

Ihr Jost Stahlschmidt

Aller Anfang ...

... ist spannend. Es war das erste Jahr für mich in der Auslandshilfe. Es war angefüllt und erfüllt mit unendlich vielen neuen Begegnungen, Eindrücken, Erlebnissen, mit Gebetserhörungen und (noch) nicht erhörten Gebeten und mit ungeahnten Herausforederungen. Danke für alle Unterstützung und Ermutigung, für allen Zuspruch, viel Nachsicht, Geduld und Wohlwollen. Der Dienst in der Auslands- und Katastrophenhilfe macht mir große Freude und eröffnet mir ganz neue Perspektiven auf Gottes Reich und seine Gemeinden.

Kontakt

Bund Freier evangelischer Gemeinden KdöR
- Auslands- und Katastrophenhilfe -
Goltenkamp 4
58452 Witten

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Wir arbeiten eng mit dem Arbeitskreis Auslandshilfe der
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